CDU rückt zum Tag des Fahrrades umweltfreundliches Verkehrsmittel weiter in den Fokus

Weitere Bausteine auf dem Weg zum Radlerparadies

01.06.2020
v.l.: Ursula Schormann, Mike Süggeler, Markus Franz, Bernhard Wissing, Heiner Lübbers, Elmar Schniedermeier, Ralf Niggemeier und Klaus Bewer
v.l.: Ursula Schormann, Mike Süggeler, Markus Franz, Bernhard Wissing, Heiner Lübbers, Elmar Schniedermeier, Ralf Niggemeier und Klaus Bewer

Der Trend zum Fahrrad ist ungebrochen, das hat auch die Corona-Pandemie sowie das frühsommerliche Wetter der letzten Wochen gezeigt. Immer häufiger greifen die Menschen bei der Wahl des Verkehrsmittels auf ihr Rad zurück. Egal, ob auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule oder auch als Freizeitradler. Radeln – mit und ohne Elektrounterstützung - ist angesagt. In den letzten Jahren wurde das Radwegenetz im Delbrücker Land kontinuierlich ausgebaut. Doch noch gibt es einige Lücken, die zu schließen sich die Delbrücker CDU auf die Fahne geschrieben hat. Anlässlich des „Tages des Fahrrades“ am 3. Juni möchte die CDU das Fahrrad mehr in den Fokus des täglichen Gebrauchs rücken.

„Wir möchten so das Bewusstsein des umweltfreundlichen Verkehrsmittels vorantreiben“, so Elmar Schniedermeier, CDU-Mitglied in der Klimakommission Delbrück. Der Tag des Fahrrades wird auch von der UN unterstützt. Die Stärkung des Radverkehrs ist außerdem ein Handlungsfeld  der Regionale 2022, die die Vernetzung von Verkehrsverbindungen und Mobilitätsangeboten zum Ziel hat. Wie alle Regionen in OWL, engagiert sich auch der Kreis Paderborn für einen flächendeckenden Ausbau des Radwegenetzes, maßgeblich auf Antrag der CDU-Fraktion.  Eine der Ideen des Projektes ist die Verbindung der Orte durch Radschnellwege, so dass Arbeits- oder Ausbildungsplatz schneller und sicherer mit dem Rad erreicht werden können.  Dieses Anliegen verfolgt auch der leidenschaftliche Radfahrer und Mitglied der Klimakommission Delbrück, Klaus Bewer.

Die CDU in Delbrück setzt sich schon seit Jahren für den Ausbau des Radwegenetzes ein. So wurden in Steinhorst entlang der Neubrückstraße oder der Kaunitzer Straße, zwischen Schöning und Westenholz entlang der Bundesstraße 64, in Anreppen entlang der Graf-Meerveldt-Straße oder zwischen Hagen und Mantinghausen Radwegprojekte angestoßen oder bereits umgesetzt. In Delbrück-Mitte wird in den kommenden Jahren die Kleine Straße über das Förderprogramm Nahmobilität ausgebaut. Damit entsteht parallel zur Hauptverkehrsachse durch die Innenstadt eine getrennte Rad- und Fußverkehrsachse.

Vor dem Hintergrund des zunehmenden Radverkehrs und zur Umsetzung der Klimaschutzziele möchte die CDU die Radwegeanbindung von Westenholz verbessern. „Radfahren liegt dank Pedelec und E-Bike deutlich im Trend“, so CDU-Ratsherr Heiner Lübbers. Daher beantragt die CDU einen Radweg entlang der Westenholzer Straße zwischen Westenholz und Delbrück in die Radwegeplanung von Kreis Paderborn und Straßen.NRW aufzunehmen. Zwischen dem Delbrücker Ortseingang und dem Abzweig „Im Kuhlen“ gibt es keine baulich getrennte Radwegführung entlang der Westenholzer Straße. „Dies würde eine deutliche Verbesserung und spürbar mehr Verkehrssicherheit mit sich bringen“, unterstreicht der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Bernhard Wissing. Außerdem setzt sich die CDU für den Bau von Radwegen an der Wiebeler Straße zwischen Westenholzer Straße und Wulfhorster Straße ein. Dieser würde für ein sicheres Erreichen der Freizeitanlagen mit Swin-Golf-Anlage sowie des Seniorenheimes „Haus Lebensfreude“ ermöglichen. Auch entlang der Suternstraße macht ein Radweg aus Sicht der CDU Sinn. Er würde Westenholz an den bestehenden Radweg an der Lippstädter Straße anbinden.